Nachteile Wärmepumpe

Wo es Vorteile gibt, sind natürlich auch Nachteile vorhanden. Da erneuerbare Energien immer wichtiger werden, arbeiten die entsprechenden Experten daran die Nachteile in Vorteile umzuwandeln. Die Nachteile resultieren nicht aus der Technik heraus, sondern auf die Voraussetzungen der örtlichen Gegebenheiten, ausreichender Platz, aufwändige Genehmigungsverfahren und manchmal aus hohen Erschließungskosten.

Trotz allem gehört die Wärmepumpentechnik zu den qualitativ ausgereiftesten um kostenlose Umweltenergie sich zunutze zu machen.

Örtliche Gegebenheiten, Genehmigungsverfahren und ausreichender Platz

Wärmepumpen sind Abhängig von vorhandenen Ressourcen. Eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe benötigt einen ausreichend hohen Grundwasserstand in ebenso guter Qualität. Je nach Bohrtiefe muss zudem die Untere Wasserbehörde ihr Einverständnis geben, bei Tiefen über 100 Metern muss zudem eine Genehmigung der Bergbehörde vorliegen. Zu empfehlen wäre eine Tiefe von 20 m, in dieser Tiefe arbeitet eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe noch wirtschaftlich.

Kommen Erdsonden zum Einsatz, hat das oftmals hohe Erschließungskosten zur Folge. Außerdem wird das Einverständnis von der Unteren Wasserbehörde und der Bergbehörde benötigt. Erdkollektoren benötigen einen großen Platzbedarf.

Luft-Wasser-Wärmepumpe und Luft-Luft Wärmepumpe kommen ohne Genehmigungen und mit einem geringen Platzbedarf aus. Eine Luft-Luft-Wärmepumpe stellt allerdings hohe Anforderungen an das Gebäude. Die Gebäudehülle benötigt einen luftdichten Abschluss und ein spezielles Lüftungssystem.

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Unstetige Betriebskosten

Wärmepumpen benötigen Strom und können diesen nicht selbst erzeugen. Der Strom kommt unter Umständen von Kraftwerken. Die freigesetzten Emissionen bei der Stromgewinnung verschlechtern die Öko-Bilanz der Wärmepumpe. Wird ein Stromtarif mit hohem Ökostromanteil genutzt oder die Wärmepumpe mit anderen erneuerbaren Energiequellen gekoppelt wie Solarkollektoren, liegen Wirtschaftlichkeit und Ökobilanz deutlich über der von Gas- oder Ölheizungen.

Richtige Jahresarbeitszahl

Effizient arbeitende Wärmepumpen haben eine Jahresarbeitszahl von 4 und aufwärts. Fällt die Jahresarbeitszahl unter 4 arbeiten die Wärmepumpen ineffizienter als Öl- oder Gasheizungen.

Werden alte Heizungen mit Wärmepumpen gekoppelt ist auf die Vorlauftemperatur zu achten. Alte Heizungen benötigen oft eine höhere Vorlauftemperatur als 35°C, jedoch ist das die maximale Temperatur damit eine Wärmepumpe effizient heizen kann. Fußboden- oder Wandheizungen sowie Niedrigtemperaturheizkörper hingegen kommen mit einer niedrigeren Vorlauftemperatur aus.

Bei alten Gebäuden ist die Dämmung nicht außer Acht zu lassen, damit ein wirtschaftlicher Betrieb gewährleistet werden kann.

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