Optimierung Heizung um Kosten zu sparen

Platzieren sie die Heizkörper an den richtigen Stellen

Meistens werden Sie beobachten können, dass Heizkörper direkt unter die Fenster platziert wurden. Das ist genau richtig! Werden Heizkörper unter den Fenstern oder in der Nähe von Fenstern angebracht hat das eine bessere Zirkulation der Luft zur Folge. Die warme Raumluft kühlt an den Fenstern ab und fällt nach unten vor die Heizung, dort wird die nun kalte Luft wieder erwärmt und steigt hoch. Durch die Luftzirkualtion fühlt sich der Raum für Sie wärmer an und Sie müssen die Heizung nicht weiter aufdrehen.

Weiter gilt zu beachten die Heizkörper sollten min. genauso breit wie die Fenster sein und die Außenwände hinter den Heizkörpern gut gedämmt.

Wenn Sie nachrüsten möchten, können Sie die Wand hinter dem Heizkörper mit Dämmstoffplatten oder mit einer Heizkörper-Reflexionsfolie verkleiden. Die reflektierende Folie ist mit Aluminium beschichtet, sie isoliert und reflektiert die Wärme. Wichtig ist, dass Sie genügend Platz zwischen Heizkörper und Wand lassen, damit die Luft zirkulieren kann. Wenn Sie den örtlichen Handel unterstüzen möchten können Sie die Reflexionsfolie Im Baumarkt kaufen. Beim Anbringen sollten Sie darauf achten, dass die beschichtete Seite zum Heizkörper zeigt und die Wand von z. B. Spinnenweben gesäubert wurde. Das Andrücken geht leichter mit einer Bürste oder einem Besen. Nutzer berichten, dass die Folie die Raumtemperatur um 1°C bis 2°C erhöht hat.

Die Maßnahmen können nur wirken wenn Sie die Heizkörper frei lassen. Stellen Sie keine Möbel, Sitzgruppen oder Sessel davor. Ebenfalls sollten dicke Gardinen und Vorhänge seitlich runter hängen und nicht den Heizkörper verdecken. Wenn der Heizkörper zugestellt wird, dann behindert das die Luftströmung und führt zu einem Wärmestau.

Programmierbare Thermostate helfen Ihnen bei der automatischen Temperatur-Anpassung

Thermostate sind sehr praktisch, sie haben ein elektronisches Thermostatventil. Das sorgt dafür, dass sich die Temperatur automatisch an den Heizkörpern zu vorher definierten Uhrzeiten anpasst. Wer zum Beispiel morgens gerne ein warmes Badezimmer hat, kann das Gerät so einstellen, dass die Heizung schon vor dem Aufstehen anspringt. Beim Verlassen des Hauses kann sie wieder herunterfahren, um dann kurz vor der Rückkehr der Bewohner, wieder hochzufahren. Am Wochenende können Sie andere Uhrzeiten definieren als unter der Woche.

Viele Thermostate erkennen, wenn gelüftet wird und schalten die Temperatur für diese Zeit runter. Genauso können diese Thermostate fühlen, wenn der Raum zusätzlich von einer anderen Heizquelle erwärmt wird. Bei der Anschaffung von Thermostatventilen sollent Sie nicht nur auf den Preis achten sondern auch auf die (einfache) Programmierung.

Lassen Sie Ihre Heizungsanlage regelmäßig warten

Eine jährliche Wartung bringt Ihnen 5% Ersparnis ein. Sollte der Brenner nicht korrekt eingestellt sein hat er einen höheren Energiebedarf als nötig.

Ein Experte reinigt Filter und Düsen bei Ölheizkesseln und schaut nach, ob alle Komponenten miteinader funktionieren. Zusätzlich werden die Sicherheitsfunktionen Ihrer Heizanlage überprüft.

Ein Heizungswartungsvertag ist oftmals günstiger als einzelne Wartungen zu beauftragen.

Sollte Ihre Heizungspumpe ein älteres Modell (10 Jahre und älter) sein, dann könnte sich ein Austausch lohnen. Moderne Modelle passen ihre Leistung dem tatsächlichen Bedarf an. Das hat zur Folge, dass ca.100 kW Stunden pro Jahr gespart werden. Dies entspricht einer Ersparnis von ca. 130 €.

Nach dem Austausch der Heizungspumpe sollte ein Experte den hydraulischen Abgleich vornehmen.

Denken Sie über einen hydraulischen Abgleich nach

Ein hydraulischer Abgleich kann Ihnen bis zu 15% Leistungssteigerung bringen. Dies ist möglich da sich die Vorlauftemperatur senkt und die Umwälzpumpe dadurch weniger Strom benötigt.

Voraussetzung: An den Heizkörpern müssen Thermostatventile mit entsprechende Voreinstellungen für den Abgleich vorhanden sein.

Sie können Kosten sparen durch eine niedrigere Heiztemperatur

Die Wohlfühlwärme wird durch viele Faktoren beeinflusst: Isolierung der Wände, das eigene Wärmeempfinden, die Größe der Räume und die Qualität sowie das Alter der Heizungsanlage. Durch Dämmung der Leitungsrohre vermeiden Sie einen weiteren Wärmeverlust.

Technisch moderne Anlagen kommen mit einer geringeren Vorlauftemperatur aus als ältere Anlagen. In früheren Zeiten waren Vorlauftemperaturen von 90°C gewöhnlich. Heute ist eine Vorlauftemperatur von 55°C normal. Fußbodenheizungen kommen sogar mit einer noch niedrigeren Vorlauftemperatur von 35°C aus.

Bei Neubauten macht es Sinn die Vorlauftemperatur zu überprüfen. Die meisten Handwerker stellen diese zu hoch ein, da sie möchten, dass der neue Eigenheim-Besitzer die Temperaturen als warm genug empfindet.

Die Vorlauftemperatur bezeichnet den Wärmegrad des Heizmittels (Wasser), wenn es in die Rohre der Heizung fließt. Rücklauf bezeichnet die umgekehrte Richtung, wenn das Wasser aus der Heizung fließt.

Prüfen Sie ob Sie Ihre Umwälzpumpe über den Sommer abschalten können

Moderne Heizungsanlagen schalten sich automatisch über die Sommermonate ab. Sehr oft wird auch die Umwälzpumpe mitabgeschaltet. Wenn Sie im Sommer Ihre Heizungsanalge manuell abschalten, sollten Sie auch die Umwälzpumpe abschalten. Natürlich geht das nur wenn Ihre Umwälzpumpe nicht gleichzeitig für den Heizungs- und den Wasserkreislauf zuständig ist.

Die Zirkulationspumpe lassen Sie bitte angeschaltet, damit weiterhin schnell warmes Wasser aus dem Wasserhahn läuft.

 

Ihr kompetenter Partner
                   Wolf Handels GmbH